Brotherhood Podcast

Jonathan, Friedrich

Episode 227: Frühes Licht, frischer Start

Zwei Brüder, eine Brotherhood

22.03.2024 65 min

Zusammenfassung & Show Notes

Friedrich gibt ein Update zur Morgenroutine, Jonathan zum Feuerteufel. Außerdem geht es um die Bedeutung von Backups, die bevorstehende Fußball-EM und Jonathans Bezug dazu. Darüber hinaus geht es um "Uninformierte", Medienkompetenz und um Bahnhöfe. 

Friedrich gibt ein Update zur Morgenroutine, Jonathan zum Feuerteufel. Außerdem geht es um die Bedeutung von Backups, die bevorstehende Fußball-EM und Jonathans Bezug dazu. Darüber hinaus geht es um "Uninformierte", Medienkompetenz und um Bahnhöfe.

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》𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗘𝗽𝗶𝘀𝗼𝗱𝗲: 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘁𝗮𝗴, 𝟭𝟵.𝟬𝟰.𝟮𝟬𝟮𝟰, 𝟭𝟴 𝗨𝗵𝗿《

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Transkript

JONATHAN: Hallo und ganz herzlich Willkommen zu Brotherhood, dem sozialsten Podcast der Podcastlandschaft mit Friedrich und mit Jonathan. JONATHAN: Episode 227, frühes Licht, frischer Start. JONATHAN: Ja, hallo Friedrich. JONATHAN: Ich grüße dich ganz herzlich und wir begrüßen natürlich auch unsere Zuhörerinnen da draußen in der weiten Welt zu einer weiteren Folge Brotherhood. JONATHAN: Hier live, nicht live zugeschaltet aus dem fernen Westen ist mir Friedrich. JONATHAN: Friedrich, ich freue mich sehr dich zu sehen und zu hören. JONATHAN: Wir haben uns jetzt tatsächlich zwei Wochen auch nicht wirklich gesehen. JONATHAN: Deswegen die allererste Frage an dich. JONATHAN: Wie ist das bei dir alles verlaufen mit dem Ganzen, was wir letzte Folge besprochen hatten? JONATHAN: Also dieses frühe Aufstehen und Durchziehen, dann quasi, ich kann es gar nicht so gut zusammenfassen. JONATHAN: Du hattest quasi davon berichtet, dass du so ein bisschen versuchst, nicht motivationscoachmäßig, aber es klang ein bisschen so, früh aufzustehen, dann in Ruhe noch mal eine Runde joggen zu gehen, zu duschen, in Ruhe zu frühstücken und dann in die Uni zu gehen und einen neuen Tagesrhythmus für dich beschlossen hast. JONATHAN: Also sehr früh aufstehen und 21 Uhr bei dir schon die Lampen aus und ins Bett. JONATHAN: Und dann war die große Frage, wie gestaltet sich das Ganze mit deinen Prüfungen, die vor dir standen? JONATHAN: Ich nehme an, jetzt hinter dir liegen. JONATHAN: Ob du das Ganze durchziehen würdest während den Prüfungen, weil es immer noch Leute gibt, die abends lernen und ihr so eine Lerngruppe gemacht habt. JONATHAN: Und da war meine klare Empfehlung, bitte halte es durch. JONATHAN: Jetzt die große Masterfrage, hast du es durchgehalten, hast du tatsächlich deinen Rhythmus durchgehalten oder bist du schwach geworden und hast abgebrochen? JONATHAN: Das ist jetzt die große Frage. FRIEDRICH: Ja, wo soll ich anfangen? FRIEDRICH: Riesentheater. FRIEDRICH: Also erst mal zur Prüfungszeit. FRIEDRICH: Wir haben ja sehr ausgiebig darüber gesprochen und ich habe mir deine Empfehlungen auf jeden Fall zu Herzen genommen. FRIEDRICH: Habe ich das weiter durchgehalten. FRIEDRICH: Allerdings mit dem Unterschied, dass eine Stunde am Abend verlängert wurde und dadurch eine Stunde am Morgen später gestartet wurde. FRIEDRICH: Das hat noch funktioniert. FRIEDRICH: Jetzt stehe ich richtig. FRIEDRICH: Ich stehe jetzt in der ersten Woche nach den Prüfungen. FRIEDRICH: Jetzt ist es nicht mehr so intensiv. FRIEDRICH: Und das hat mehrere Gründe. FRIEDRICH: Zum einen habe ich jetzt quasi, wie soll man sagen, Selbststudium heißt es. FRIEDRICH: Aber das ist im Prinzip quasi so gut wie frei. FRIEDRICH: Also nichts zu tun, keine Aufgaben etc. FRIEDRICH: Ist aber noch nicht offiziell irgendwie Urlaub oder so. FRIEDRICH: Deswegen ja, bin ich auch noch hier. FRIEDRICH: Und genau, ich habe viel mit einigen Leuten in dieser Woche Online-Computer-Spiele gespielt, wie man so schön sagt. FRIEDRICH: Und da ist es natürlich so, dass die Kollegen, mit denen ich das mache, natürlich nicht um fünf, sechs Uhr morgens wach sind, sondern halt erst gegen späten Abend oder späten Nachmittag dazukommen. FRIEDRICH: Dementsprechend hat sich das alles ein bisschen verschoben. FRIEDRICH: Maximal wurde aber bisher immer nur so bis Null Uhr das Ganze gemacht. FRIEDRICH: Von daher ist das noch im Rahmen, wie ich finde. FRIEDRICH: Aber mein Plan ist es, wenn ich quasi nach Leipzig komme und quasi die semesterfreie Zeit, wie sagt man, die vorlesungsfreie Zeit dann zu genießen und auch noch Leute in Leipzig zu treffen, gegebenenfalls auch mal bei dir vorbeizuschneiden, habe ich das vor, wieder einzuführen, je nachdem, wie es sich dann ergibt. FRIEDRICH: Spätestens dann aber wieder vollständig diszipliniert, wenn es wieder in die Vorlesungszeit geht, weil da muss ich ja sowieso so früh raus, beziehungsweise relativ früh raus. FRIEDRICH: Deswegen bietet sich es da dann wieder an. FRIEDRICH: Das ist so die Situation. FRIEDRICH: Also es ist ein bisschen ernüchternd, könnte man sagen. JONATHAN: Aber wann bist du heute aufgestanden, zum Beispiel? FRIEDRICH: Heute bin ich um 7 Uhr noch was aufgestanden. FRIEDRICH: Also es war nicht um 6. FRIEDRICH: Genau. FRIEDRICH: Das Ding ist halt auch, ich habe jetzt halt nichts zu tun. FRIEDRICH: Großartig. FRIEDRICH: Jetzt wird ja auch gerade im Flur gestaubsaugt. FRIEDRICH: Das ist natürlich der perfekte Moment. FRIEDRICH: Also nicht wundern, wenn man im Hintergrund einen sehr lauten Staubsauger hört, der hier im Flur diesen Teppich säubert. FRIEDRICH: Das wird ja täglich gemacht. FRIEDRICH: Super cool. FRIEDRICH: Nee, aber was wollte ich sagen? FRIEDRICH: Ach so. FRIEDRICH: Ja, ich habe halt frei. FRIEDRICH: Das bedeutet auch, ich habe nichts zu tun. FRIEDRICH: Das bedeutet auch, ich kann eigentlich ausschlafen. FRIEDRICH: Das brauche ich mal mehr, mal weniger, eigentlich weniger. FRIEDRICH: Und ich habe auch das Gefühl, dass dieses eben 5 Uhr Aufstehen, was es bisher gab, dabei geholfen hat, dass ich allgemein auch früher dann aufstehe und allgemein früher unterwegs bin. FRIEDRICH: Jetzt, wo ich quasi nicht so konsequent darauf achte. FRIEDRICH: Ich achte aber trotzdem, das muss ich noch zu Ende führen, achte trotzdem konsequent darauf, dass es quasi die 8 Stunden Schlaf sind, dass das halt bei bleibt. FRIEDRICH: Und dementsprechend stelle ich dann den Wecker auf den nächsten Tag. JONATHAN: Okay, das heißt, wenn du um 0 Uhr ins Bett gehst, dann stehst du um 8 Uhr auf? FRIEDRICH: Richtig. JONATHAN: Im Idealfall. FRIEDRICH: Und das ist auch am Wochenende, ist das dann auch so, dass es dann auch viel früher aufgestanden wird, als es bisher dann immer der Fall war. FRIEDRICH: Weil einfach sich der Rhythmus so umgestellt hat. FRIEDRICH: Und das ist ganz cool, weil man hat viel mehr vom Tag. JONATHAN: Also aber jetzt noch eine Zwischenfrage. JONATHAN: Das heißt, du hast aber trotzdem deine, du hast auch dann immer noch eine Runde joggen oder so was gemacht. JONATHAN: Machst du das jetzt trotzdem noch, auch in dieser Woche, wo du jetzt später aufstehst? JONATHAN: Oder fällt dann jetzt quasi das Kartenhaus komplett zusammen? FRIEDRICH: Aktuell fällt das Kartenhaus tatsächlich komplett zusammen. FRIEDRICH: Grund fürs Nicht-Joggen jetzt in dieser Zeit ist so ein bisschen, das ist natürlich auch Ausrede, aber ist so ein bisschen, dass es dann schon hell ist und da sind schon Leute unterwegs und das finde ich nicht so cool. JONATHAN: Dann musst du wieder in den Rhythmus kommen. FRIEDRICH: Richtig, ich muss in den Rhythmus kommen und ich brauche vor allen Dingen ordentliches Schuhwerk und das will ich in Leipzig angehen in einem ordentlichen Fachgeschäft dafür, um dann mit ordentlichen Schuhen herzukommen. FRIEDRICH: Das ist zumindest der Plan. FRIEDRICH: Mal gucken, wie gut das funktioniert. FRIEDRICH: Weil wir hatten ja darüber gesprochen, über diese Sache vorne im Schienenbein, was auch immer das ist. FRIEDRICH: Aber ich habe auf jeden Fall irgendwie wieder Bock und gerade am frühen Morgen, wenn eben alles noch dunkel ist unterwegs zu sein, ist eigentlich ganz cool. FRIEDRICH: Aber jetzt eben aktuell ergibt es nicht so viel Sinn, 21 Uhr zu sagen, okay Feierabend, wenn die Leute, mit denen ich zum Beispiel jetzt hier online Computer spiele oder so was, halt erst gegen 18, 19 Uhr da sind. FRIEDRICH: Das ist dann so, ja, gut. FRIEDRICH: Aber der Plan, also die Motivation ist nach wie vor da und der Plan ist auch, das vorzuführen und schauen einfach mal, wie es dann in zwei Wochen wieder ist. JONATHAN: Also du gönnst dir jetzt quasi so eine Woche Pause davon, so ein bisschen könnte man sagen, aber versuchst schon zurückzukehren dann wieder einigermaßen. JONATHAN: Ja, okay, gut, das ist ja vertretbar. JONATHAN: Da kann ich dir, ich glaube, dass es tatsächlich auch noch mal eine andere Motivation wird, wenn du dir so richtige Laufschuhe holst, weil das ist noch mal was ganz anderes. JONATHAN: Wenn man so, ich hatte mir vor ein paar Jahren mal solche sehr teuren Laufschuhe geholt, da hast du dann das Gefühl, du schwebst so ein bisschen, weil die dann irgendwie so eine Sole haben, wo die richtig krass federt oder so. JONATHAN: Da muss man auch aufpassen, dass man nicht zu viel federt und so. JONATHAN: Blah, gehst am besten in den Sportcheck oder so was in Leipzig. JONATHAN: Die machen so eine Laufberatung, aber da gibt es bestimmt auch andere Läden, die das machen. JONATHAN: Aber in dem Fall war das für mich ganz hilfreich. JONATHAN: Ich glaube, das ist dann nochmal eine neue Motivation, weil man irgendwie, keine Ahnung, man gibt ja nicht nur 50 Euro aus für so einen Schuh, sondern das ist ja dann gar nicht so günstig. JONATHAN: So ein richtig guter Laufschuh. JONATHAN: Und dann hat man nochmal eine andere Motivation, die auszulaufen. JONATHAN: Deswegen drücke ich dir da die Daumen, dass du da dranbleibst und hoffe, dass das wieder in den Rhythmus geht, weil ich finde das sehr bewundernswert, wenn du das wieder schaffen würdest. JONATHAN: Aber es gibt schon mal auf jeden Fall die gute Nachricht, dass du es während der Prüfungszeit quasi weitergemacht hast. JONATHAN: Das ist ja auch eine gute Nachricht. FRIEDRICH: Das ist auch eine gute Nachricht. FRIEDRICH: Ja, aber wie sieht es denn bei dir aus? FRIEDRICH: Was ist denn bei dir so abgegangen? FRIEDRICH: Hast du dich motiviert gefühlt oder hast du dich nicht motiviert gefühlt, weil du sowieso um diese Zeit schon wach bist aufgrund deiner Kinder? FRIEDRICH: Ja. FRIEDRICH: Was ist bei dir so die Situation? JONATHAN: Also ich hab tatsächlich jetzt nichts an meinem Schlafrhythmus ändern können, großartig. JONATHAN: Ja, ich hab auch tatsächlich immer weniger Schlaf, hab ich das Gefühl. JONATHAN: Aber wir hatten jetzt wieder eine Nacht, wo ich dem Feuerteufel aufgelauert bin. JONATHAN: Jetzt die letzte Nacht tatsächlich, weil bei uns wieder Mülltonnenaktionen waren. JONATHAN: Aber ich kann tatsächlich berichten, seitdem ich diese ganze Überwachungsaction starte, in der ich jetzt im Übrigen auch sehr routiniert bin. JONATHAN: Also ich weiß immer dann abends, wie ich meine ganzen Sachen positioniere, wie ich was verkabel und sowas. JONATHAN: Das funktioniert immer ganz gut. JONATHAN: Ja, seitdem passiert da nichts mehr dahingehend. JONATHAN: Und das wundert mich echt, aber es ist super. JONATHAN: Also ich find's gut. JONATHAN: Es nervt mich halt nur, dass ich zum Beispiel auch heute, also gestern Nacht quasi auch wieder besonders lange wach war, weil ich dachte, okay, wenn jetzt wieder Papier brennen würde, dann müsste ich irgendwie reagieren. JONATHAN: Ich fühl mich dann irgendwie verantwortlich für die Mylton. JONATHAN: Und also nicht nur für unsere des Hauses, sondern tatsächlich auch für die auf den anderen Straßenseiten gegenüberliegend und so. JONATHAN: Und denke dann so, ja, das ist jetzt die Zeit, wenn es so um eins ist oder so was, da könnte es wieder losgehen. JONATHAN: Deswegen bleibt man noch bis dahin wach und so. JONATHAN: Es ist eigentlich voll doof. JONATHAN: Gerade wenn halt nichts passiert, ist es halt wirklich ziemlich doof. FRIEDRICH: Ja, es ist auch gut, dass nichts passiert. FRIEDRICH: Aber ich verstehe. JONATHAN: Ja, aber dass ich mir da so einen Stress mache, das ist halt doof. JONATHAN: Das sollte ich eigentlich einfach lassen. JONATHAN: Und ich meine, wenn es dann doch wieder brennt, dann ist es halt so. JONATHAN: Dann kann ich jetzt auch nicht jede Nacht Feuerwache schieben quasi. JONATHAN: Aber ich hatte halt fest damit gerechnet, weil so lange Pause dazwischen war, dass es jetzt wieder abgeht. JONATHAN: Aber nee, also vielleicht ist das so eine Wintergeschichte. JONATHAN: Vielleicht ist jemand, der das gerne im Winter macht. JONATHAN: Weil jetzt fängt ja der Frühling wieder an. JONATHAN: Es ist jetzt Frühlingsanfang, 20. JONATHAN: März war es tatsächlich. JONATHAN: Übrigens, jetzt kommt auch bald noch ein wichtiges Datum. JONATHAN: Und ich weiß nicht, ob das ein Marketinggag ist. JONATHAN: Der World Backup Tag. JONATHAN: Da habe ich irgendwie eine E-Mail bekommen von irgendeinem Technikersteller, der mir aufdrücken wollte, ich sollte doch mal neue Festplatten kaufen. JONATHAN: Und grundsätzlich hat der auch nicht unrecht. JONATHAN: Aber ich dachte mir jetzt, ich mache gerade auch ein paar Backups und habe auch neulich erst mein Handy wieder gebackupt. JONATHAN: Weil das echt, ja, hab dann wieder irgendwie so 30, 40 Gigabyte Fotos und Filme gelöscht, damit ich wieder Speicherplatz hab auf meinem Telefon. JONATHAN: Und in dem Zuge habe ich ein bisschen gebackupt. JONATHAN: Aber tatsächlich ist es so ein bisschen mini digitale Durchwisch-Tag. JONATHAN: Aber es ist vielleicht auch ein kleiner Marketing-Gag. JONATHAN: Aber wer tatsächlich das zum Anlass nehmen will, der ist jetzt Ende März herzlich eingeladen. JONATHAN: Ruhig mein Update, äh, Quatsch, ein Update auch meinetwegen. JONATHAN: Aber vor allen Dingen ein Backup vom Telefon oder vom Laptop oder von Familienfotos oder wie auch immer zu machen. JONATHAN: Weil es geht schneller, als man denkt. JONATHAN: Ich hatte neulich auch fast, mein Laptop hat irgendwann nicht mehr reagiert. JONATHAN: Und ich dachte, oh nein, ich hab kein Backup gemacht. JONATHAN: Und ich hab jetzt keine Lust. JONATHAN: Das letzte Backup war irgendwann letztes Jahr. JONATHAN: Und diese ganzen Fotos, die ich halt nicht mehr auf dem Telefon habe, sondern inzwischen nur noch auf dem Laptop dann, sind dann alle weg. JONATHAN: Und ja, aber zum Glück hat das wieder funktioniert. JONATHAN: Aber man darf das nicht unterschätzen tatsächlich. FRIEDRICH: Ja, also auf dem MacBook ist das ja tatsächlich ganz gut gelöst mit diesem Time Machine oder wie das heißt. FRIEDRICH: Also dass man quasi einen Sicherungspunkt herstellen, also beziehungsweise einstellen kann, wo man dann den Rechner, falls er kaputt geht, und wenn man einen neuen Laptop einricht, ein neues MacBook, dann diesen Stand über eine Festplatte oder auch über die Cloud wieder herstellen kann. FRIEDRICH: Das ist eigentlich ganz nice. FRIEDRICH: Das ist so ein bisschen das Problem, also der Nachteil von den Windows-Rechnern, wie ich finde. FRIEDRICH: Denn ich habe mich jetzt in den letzten Tagen tatsächlich auch damit beschäftigt, hier mein riesiges System, könnte man sagen, zu sichern, weil das ja auch ein bisschen rumzickt. FRIEDRICH: Und ich glaube, ich weiß auch warum. FRIEDRICH: Also ich habe auch ein Laptop, aber mein Hauptgerät ist hier ein großer PC, ein großer Standrechner mit drei Bildschirmen, vier zu vier, aber ich kann inzwischen nicht mehr ohne die drei Bildschirme, wenn man sich immer irgendwo was hinpackt an Browser-Fenstern oder jetzt hier in der Mitte unsere Videosoftware und auf der anderen Seite die Notizen dazu. FRIEDRICH: Egal, auf jeden Fall gibt es da so ein paar Probleme, die wahrscheinlich auch an der Hardware liegen, also an den Komponenten, die da eingebaut sind, weswegen da potenziell früher oder später es nicht knallt, aber vielleicht gar nicht mehr angeht und ich dann groß rumschrauben muss. FRIEDRICH: Und bevor da irgendein Kurzschluss stattfindet, der ja sensible Festplatten oder sowas dann vielleicht auch mit trifft, das wäre ein bisschen doof, deswegen bin ich ja auch am überlegen, wie ich das hier anstelle. FRIEDRICH: Und das ist eben das Problem, finde ich ein bisschen bei Windows, dass es keine ordentliche Backup-Software von Windows selber gibt. FRIEDRICH: Die bieten das zwar an über deren OneDrive Cloud, dass man sein komplettes Backup bei denen hoch lädt, aber ich habe dann null Vertrauen bei Microsoft tatsächlich. JONATHAN: Ja, das ist wie mit Apple. JONATHAN: Ich mache auch kein Backup über die Apple Cloud. JONATHAN: Ich mache das dann tatsächlich, wie du sagst, mit diesem Time-Maschine, dass ich das... JONATHAN: Ich habe extra eine Festplatte, die ist relativ groß. JONATHAN: Und da mache ich dann dieses Time-Maschinen-Backup drauf. JONATHAN: Und weil ich da auch nicht drauf vertraue, und das kann ich voll nachvollziehen, ich glaube, wenn man jetzt suchen würde im Internet, würde man ein externes Programm finden, was das irgendwie gut macht für Windows bestimmt. FRIEDRICH: Und das ist eben das Dove, wenn du das dann noch bezahlst. FRIEDRICH: Ich bezahle dann jetzt noch die Festplatte, die ich dafür nutzen will. FRIEDRICH: Und ich überlege, wie ich das am besten mache. FRIEDRICH: Weil zum Beispiel unsere ganzen Projekte hier von Brotherhood oder sowas, die sichern wir ja auch auf einem Netzwerkspeicher, den ich hier stehen habe, der aber mit dem Netzwerk, mit dem Internet verbunden ist, sodass man von überall drauf zugreifen kann. FRIEDRICH: Ein sogenanntes NAS. FRIEDRICH: Und ich überlege, diese Daten quasi auszulagern, komplett digital in der Cloud und das NAS als Backup für den Computer zu benutzen. FRIEDRICH: Weil das dann nebenbei einfach laufen kann. FRIEDRICH: Aber das ist eben die große Frage, wie stell ich das an? FRIEDRICH: Das ist ein riesen Aufwand. FRIEDRICH: Das Internet hier im Wohnheim ist auch nicht optimal, um mit C-Terabyte-Weise irgendwas hochzuladen. FRIEDRICH: Deswegen mach ich das vielleicht erst mal über so klassische Festplatten, beziehungsweise eine Festplatte. FRIEDRICH: Und da ist es auch mir wichtig, dass es keine SSD ist, also eine besonders schnelle Festplatte, sondern eben eine HDD, die sich noch ein bisschen mehr mechanisch bewegt, weil die länger halten sollen tatsächlich. FRIEDRICH: So heißt es. FRIEDRICH: Inwiefern das heute noch zustimmt, ist die andere Frage. FRIEDRICH: Und das ist eben auch meine Sorge. FRIEDRICH: Ich hab in meinem Rechner eine sehr kleine, also von der Größe her eine sehr kleine SSD eingebaut, wo alle meine Hauptsachen drauf sind. FRIEDRICH: Auch das Betriebssystem, da ist ein Terabyte Speicher, also 1000 GB Speicher drauf und das ist schon fast voll. FRIEDRICH: Und wenn die PC-Komponenten da irgendwas durchknallt, dann könnte es sein, dass diese kleine SSD dann halt auch eventuell kaputt geht. FRIEDRICH: Und wenn die kaputt geht, kannst du halt gar nichts mehr machen. FRIEDRICH: Also deswegen muss hier irgendwie was passieren. FRIEDRICH: Und das ist ganz gut, dass es diesen Tag gibt. FRIEDRICH: Mal gucken, ob ich so lange warten kann, muss, darf. FRIEDRICH: Aber es ist auf jeden Fall Plan, das hier so schnell wie möglich zu machen. FRIEDRICH: Und es ist wirklich eine Empfehlung. FRIEDRICH: Auch fürs Handy auf jeden Fall. FRIEDRICH: Apple bietet ja auch eine gute Möglichkeit. FRIEDRICH: Ich finde halt, die iCloud vom Gefühl her wirkt irgendwie sicherer. FRIEDRICH: Keine Ahnung. FRIEDRICH: Auch was so. JONATHAN: Aber das kannst du halt nicht bezahlen mit so vielen Gigabytes, Terabytes schon. JONATHAN: Also deswegen. FRIEDRICH: Das stimmt ja. JONATHAN: Ja, es ist dann am Ende doch besser, das extern zu machen. JONATHAN: Aber ja, es ist ein kleiner Ausschwenker gerade in die Welt des Backups. JONATHAN: Aber wie gesagt, es ist immer mal ganz gut, das zu machen. JONATHAN: Und dann fällt einem das nicht auf die Füße. FRIEDRICH: Genau. JONATHAN: Ich hab noch eine andere Geschichte tatsächlich, die ich unbedingt, also ich hab noch mehrere Sachen. JONATHAN: Also zum einen hab ich letzte Woche tatsächlich dann das nicht mehr geschafft, über das Filmfestival in Friedrichshafen zu reden und auch einen Filmupdate zu geben. FRIEDRICH: Stimmt. JONATHAN: Das würde ich auf jeden Fall dann noch gerne nachholen. JONATHAN: Aber ich hab auch eine ganz lustige, oder naja, was heißt lustig, eine gute Nachricht. JONATHAN: Ich bin jetzt endlich in der Künstlersozialkasse drinne. JONATHAN: Ich hab jetzt diese Woche das Bestätigungsschreiben bekommen, was ja tatsächlich gar nicht so einfach ist, da reinzukommen als Publizierender Künstler, Künstlerin. JONATHAN: Und ich wollte es nur mal vom Horizont fürs Protokoll quasi sagen. JONATHAN: Ich hatte mich da ja kurz nach dem Dockfilmfestival beworben, also im Oktober, Mitte Oktober. JONATHAN: Und jetzt im März, Mitte März, ist quasi endlich die Bestätigung gekommen. JONATHAN: Und natürlich gleich auch mit der Zahlungsnachforderung für die ganzen Beiträge, die ich dann noch nachliefern muss, was ja okay ist. FRIEDRICH: Aber du bist auch rückwirkend versichert, das ist ja schon mal ganz gut. JONATHAN: Richtig, genau. JONATHAN: Ich weiß jetzt immer nur noch nicht, wie das genau funktioniert, das werde ich jetzt in den nächsten Wochen noch feststellen. JONATHAN: Inwiefern man da auch vielleicht ein Online-Portal hat, um seine ganzen Sachen einzutragen. JONATHAN: Aber das ist alles so Kleinkram. JONATHAN: Aber auf jeden Fall bin ich jetzt sozial abgesichert als Künstler. JONATHAN: Tatsächlich offiziell. JONATHAN: Ja, genau, das ist jetzt schon mal ganz gut. JONATHAN: Und ich hab als eine der wenigen, bin ich gerade im Akkreditierungsprozess für die Europameisterschaft in Deutschland. JONATHAN: Es gibt ja tatsächlich zwei Spiele, die in Leipzig stattfinden werden. JONATHAN: Und ich werde da tatsächlich dabei sein. JONATHAN: Und wurde angefragt, ob ich da arbeiten will. JONATHAN: Und tatsächlich will ich das. JONATHAN: Und das ist echt der Wahnsinn. JONATHAN: Das ist ziemlich krass. JONATHAN: Die wollen jetzt unbedingt schon bis Anfang April soll diese Akkreditierung fertig gemacht werden. JONATHAN: Und du hast da quasi 40 Seiten irgendwie, die du da im Idealfall durchlesen musst. JONATHAN: Dann natürlich unterzeichnen musst. JONATHAN: Und du musst halt so Sachen über deinen Wohnsitz angeben. JONATHAN: Also wo du in den letzten fünf Jahren gewohnt hast, in welchen Bundesländern. JONATHAN: Weil die EM findet ja an verschiedenen Stellen in Deutschland statt. JONATHAN: Und das heißt, um den Akkreditierungsprozess, um in Stand und rein zu kommen, werden verschiedene Sicherheitsbehörden der einzelnen Bundesländer einzelne Daten abfragen müssen. JONATHAN: Und das heißt, du musst auch ganz vielen Datenschutzbestimmungen der einzelnen Bundesländer und der einzelnen Polizeidienststellen und BKA und blablabla zustimmen. JONATHAN: Das heißt, du musst angeben, in welchen Bundesländern du gewohnt hast. JONATHAN: Und das ist dann halt bei mir, sind das jetzt schon zwei auf jeden Fall. JONATHAN: Und dann fragen die Einzelnen nach Führungszeugnis und machen eine Zuverlässigkeitsprüfung. JONATHAN: Und das ist echt, also wenn man sich das mal so einig hat, ich hab das nur mal so grob überflogen, ich hab danach eine halbe Stunde aufgehört zu lesen, weil ich dachte, boah, so langsam hab ich keine Lust mehr. JONATHAN: Aber es ist schon nicht ohne, tatsächlich. JONATHAN: Die passen da echt ganz schön gut um. JONATHAN: Also es ist ja auch richtig, ne? JONATHAN: Müssen sie ja auch machen. JONATHAN: Aber das ist nicht ohne. JONATHAN: Also ich bin da, bin da echt mal gespannt. JONATHAN: Also am Ende kommt ja nichts raus, ne? JONATHAN: Aber wie die das im Hintergrund, die müssen sich ja auch untereinander dann trotzdem noch mal abstimmen. JONATHAN: Ja, mal schauen, wie das wird. FRIEDRICH: Das ist ja eben, das ist wirklich ganz spannend. FRIEDRICH: Aber ist nachvollziehbar, du hast schon selber gesagt, gerade Kameraleute, et cetera, die sehr nah an internationale Spieler kommen oder Trainer oder Persönlichkeiten, die irgendwie an internationaler Bedeutung haben, wie auch immer man das ausdrücken will, ist natürlich wichtig, dass man weiß, wer das macht und wer da am Start ist und wie da so der Hintergrund so ablief. FRIEDRICH: Beziehungsweise keine Ahnung, wie ich das jetzt formulieren soll. FRIEDRICH: Ihr wisst, glaube ich, alle, was ich meine. FRIEDRICH: Ich stehe gerade ein bisschen auf dem Schlauch. FRIEDRICH: Aber eine Zip, also eine Zuverlässigkeitsüberprüfung, hatte ich ja damals auch, als ich bei der DHL gearbeitet habe. FRIEDRICH: Darin kann ich mich noch erinnern, weil ich ja eben im Sicherheitsbereich gearbeitet habe vom Leipziger Flughafen. FRIEDRICH: Da war das irgendwie auch wichtig. FRIEDRICH: Und es ist ja auch so, wenn du für Behörden arbeitest in verschiedenen Bereichen, da gibt es ja dann auch verschiedene Abstufungen von so einer Überprüfung, von so einer Sicherheitsüberprüfung nennen die das, glaube ich, wo dann auch so alles Mögliche mit abgefragt wird. FRIEDRICH: Irgendwelche Online-Register, wo du registriert bist auf irgendwelchen Internet-Seiten, wo du irgendwelche Accounts hast, gerade was soziale Medien angeht oder so. FRIEDRICH: Genau, ja. FRIEDRICH: Aber ich glaube, dass das eben ein großes Problem ist, weil die Bundesländer, die Behörden in den, bei den Bundesländern miteinander kommunizieren ja so gut wie gar nicht. FRIEDRICH: Das ist ja eben ein Problem. FRIEDRICH: Das heißt, jeder stellt irgendwie seine eigene Anfrage und macht irgendwie sein eigenes Ding und so eine richtige Zusammenarbeit gibt es nicht so richtig. FRIEDRICH: Das ist ja ein großes Problem. FRIEDRICH: Deswegen ist ja schon diese Diskussion von so einem Zentralregister, heißt das, glaube ich. FRIEDRICH: Also dass man die Daten von Bürgern hier quasi zentral irgendwo lagert, mehr oder weniger, und man selber als Bürger entscheiden kann, welche Behörde wie viel Zugriff auf deine Informationen bekommt oder nur auf Anfrage und dann bestätigst du das und dann könnt ihr das abfragen. FRIEDRICH: Weil jede Behörde, also fast jeder hat so ihr eigenes Register, wo verschiedene Sachen über dich gespeichert sind, aber man könnte das rein theoretisch mal zusammenführen und dann müsste man nicht jedes Mal aufs Neue irgendwie ein Formular ausfüllen mit all seinen Daten, wenn man irgendwas beantragt, sondern man kann sagen, hier schaut mal in das Register, da steht alles drin. FRIEDRICH: Riesenthema ist natürlich Datenschutz, wobei man da auch sagen kann, dass wenn man das auf verschiedene Behörden trotzdem verteilt, also diese unterschiedlichen Daten und eine Behörde z.B. FRIEDRICH: in NRW auf Sachen in der Behörde in Bayern zugreift, dass du da dann quasi Freigabe geben musst und da nur ein Teil davon in Bayern ist, ein Teil davon in Sachsen ist, ein Teil davon in NRW ist, so wäre es nicht ganz zentral, sondern dezentral. FRIEDRICH: Aber das wird wahrscheinlich niemals kommen, weil Datenschutzbeauftragte da bestimmt irgendwie, sich, keine Ahnung, komplett eskalieren werden. JONATHAN: Na, in dem Fall ist es tatsächlich so, also ich schicke meine Daten, meinen Antrag auf Akkreditierung dem Veranstalter. JONATHAN: Und der gibt es dann, es gibt hier richtig eine Legende drinne, in diesem ganzen Schreiben, also im richtigen Schaubild, wie die Daten, weil das wirklich schon ein bisschen kompliziert scheinbar ist. JONATHAN: Der Veranstalter gibt es dann der Einsatz für eine Dienststelle und Genehmigungsbehörden, die leiten das weiter an das LKA und an die einzelnen Landeskriminalämter, Bundeskriminalamt, Bundespolizei, Verfassungsschutzverbund und gegebenenfalls Polizeidienststellen, Nachrichtendienste, wie auch immer. JONATHAN: Und die melden dann rück, sowohl das LKA, das Zuständige, als auch diese einzelnen Stellen an die einsatzführende Dienststelle. JONATHAN: Und die stellt dann eine Empfehlung aus hinsichtlich der Akkreditierung und schickt die dann zurück an den Veranstalter und dann kriege ich die Akkreditierung. JONATHAN: Also ich glaube, es ist ein riesen Behördenaufwand, gerade weil du halt das Problem hast, dass du diese ganzen Bundesländer mit einbeziehen musst in diesem Föderalismussystem, was wir da haben. JONATHAN: Und ich glaube, da sind einige Leute ganz schön mit beschäftigt. JONATHAN: Erstmal dachte ich mir so, okay, wer hat eigentlich dieses Dokument von 41 Seiten erstellt, mit allen möglichen Datenschutzerklärungen aus den verschiedenen Bundesländern und so was und wie die da hart verarbeitet werden. JONATHAN: Das Lustige ist, man kann ja dem Ganzen auch widersprechen. JONATHAN: Ich weiß dann gar nicht, was da passiert. JONATHAN: Also wenn ich dem Ganzen widerspreche, wie wollen die dann meine Daten abprobieren? JONATHAN: Ich glaube, dann wird man halt nicht zugelassen. JONATHAN: Ja, das dachte ich dann zum ersten, wer hat das überhaupt erstellt und dann, wie lange wird so was gedauert haben und dann musst du dich mit den einzelnen Stellen ja auch abstimmen, welche Regelungen treffen für die zu und so. JONATHAN: Und dann, also das ist schon nicht ohne tatsächlich so eine Background-Organisation, nicht nur von so einem Event an sich, so dass irgendwie keine Ahnung, genug Bier für alle da ist und Sitzplätze, sag ich jetzt mal so doof und drei Bälle, die man nehmen kann und alle Mannschaften am Hotel, sondern auch noch solche Sachen, diese sicherheitsrelevante Aspekt ist tatsächlich anscheinend nicht ohne. JONATHAN: Und es ist sau schwer, irgendwie an Karten auch ranzukommen, tatsächlich für die Europameisterschaft. JONATHAN: Jetzt schon ist es total schwierig. JONATHAN: Und es ist, es ist mal sehen, wie es wird. JONATHAN: Also ich bin auf jeden Fall gespannt, ich finde es irgendwie ganz lustig bei einer Europameisterschaft, mal dabei zu sein, im eigenen Land. JONATHAN: Es wird nicht so sein, dass es kein Spiel, wo die deutsche Nationalmannschaft mitspielen wird, weil es ist, glaube ich, ein Viertelfinalspiel oder ein Achtelfinalspiel. JONATHAN: In der Gruppe sind die gar nicht. JONATHAN: Das heißt, man sieht die nicht, aber es sind andere interessante Gegner. JONATHAN: Und ich glaube, die Niederlande spielen auch. JONATHAN: Es gibt irgendwie ein Spiel, wo die Niederlande in Leipzig spielen, im Zentralstadion. JONATHAN: Und da ist ja auch schon jetzt ganz viel irgendwie 100.000 Holländer kommen nach Leipzig und alle Hotels sind schon in großer Aufregung und so. JONATHAN: Obwohl nur, ich glaube, nur 10.000 reinpassen von den Holländern oder so. JONATHAN: Es wird irgendwie ein großes Event. JONATHAN: Und mal sehen, ich kann auf jeden Fall davon berichten, wenn ich mehr dazu weiß. FRIEDRICH: Das ist ganz cool. FRIEDRICH: Also ich glaube, dass das nochmal... FRIEDRICH: Also mich würde dann interessieren, weil du ja schon oft in der Red Bull Arena, oder wie das Stadion inzwischen heißt, warst, auch bei RB-Spielen, wie das dann ist, wenn eine EM stattfindet. FRIEDRICH: Also wenn dann die Länder da sind und wie dann da die Fangemeinden sind, wie die da feiern, Torjubel, dann werden die Hymnen gesungen, etc. FRIEDRICH: Also das ist ja alles bestimmt nochmal ein bisschen krasser. FRIEDRICH: Oder vielleicht auch nicht, ich weiß. JONATHAN: Nee, ich glaube schon, dass das krasser ist. JONATHAN: Ich glaube schon, dass das nochmal was anderes ist, weil genau auch dieser Sicherheitsaspekt, ich glaube, den wird man auch spüren, das wird nicht so easy going irgendwie sein, ja, hier Moin, ach ja, so, wir fahren mal durch mit dem Auto, hier, zeig mal aus, weil sie ja läuft. JONATHAN: Aber es wird halt vielleicht ein bisschen anspruchsvoller und ein bisschen ernster. JONATHAN: Also ich meine, die anderen Sachen werden auch ernst genommen. JONATHAN: Du kommst nicht einfach ins Zentralstadion in Leipzig rein. JONATHAN: Das ist schon, du musst durch mehrere Kontrollen durch. JONATHAN: Auch wenn du hinten im Pressebereich irgendwie ankommen willst. JONATHAN: Das ist schon nicht ohne. JONATHAN: Aber natürlich kennt man sich halt jetzt über die letzten Jahre immer. JONATHAN: Dann grüßt man sich halt schon und dann ja, komm, fahr hinter. JONATHAN: So nach dem Motto. JONATHAN: Aber ja, auch ob beispielsweise, was ich mir auch vorstellen könnte, es wurde ja nie unser Firmfahrzeug oder so was überprüft. JONATHAN: Die gucken halt kurz rein, wer alles drinne sitzt. JONATHAN: Okay, die haben alle eine Akkreditierung und dann, ihr steht auf der Liste, dann fahrt weiter. JONATHAN: Aber ob dann mal so ein Hund irgendwie mal durchguckt oder so, ob man da irgendwas hat oder noch mal die Kameratechnik vorher abgibt. JONATHAN: Ich meine, das ist ja nicht unüblich, wenn irgendwelche großen Politiker irgendwo auftauchen, dass dann noch mal vorher das LKA mit dem Hund durchgeht oder so was und mal den Raum checkt und so. JONATHAN: Mal sehen, wie das wird. JONATHAN: Also das kann ich mir schon vorstellen. JONATHAN: Aber ja, das ist ja noch lange hin, das ist erst im Juli, glaube ich, oder so was. JONATHAN: Von daher ist da noch ein bisschen Zeit. JONATHAN: Aber die wollen das halt jetzt schon alles haben. FRIEDRICH: Genau. FRIEDRICH: Da gibt es bestimmt dann einige Storys, vielleicht auch einige Bilder, die wir auf Instagram et cetera verteilen oder du verteilen wirst. FRIEDRICH: Das ist auf jeden Fall sehr spannend. FRIEDRICH: Aber noch mal kurz auf das Zentralregister zurückzukommen, oder wie man das dann noch mal nennt. FRIEDRICH: Es gibt ja sowas schon in Estland, interessanterweise, wo man quasi alle möglichen Daten von den Bürgern gespeichert hat. FRIEDRICH: Und dann zum Beispiel, wenn man zum Beispiel ein Kind bekommt, dann weiß der Staat, hat diese Information bekommen, und dann meldet er sich bei dir und sagt hier Kindergeld, wir suchen dir einen Kita-Platz etc. FRIEDRICH: Also das ist noch mal was ganz anderes, was irgendwie viel, viel spannender ist. FRIEDRICH: Und auch in Schweden gibt es irgendwie, kann man zum Beispiel von allen irgendwie schwedischen Bürgern Daten einsehen über das Einkommen, Familienstatus etc. FRIEDRICH: Also das ist ultraspannend und das ist ein ganz anderes Miteinander. FRIEDRICH: Da ist nicht der Staat irgendwie der Böse, sondern der Helfer oder wie man das nennen möchte. FRIEDRICH: Also das ist irgendwie ganz interessant. FRIEDRICH: Ich bin gespannt, ob man irgendwann so was auch in Deutschland bekommt oder dieses Misstrauen dem Staat gegenüber vielleicht irgendwie. FRIEDRICH: Ja gut, bis das passiert, das ist vielleicht schwierig. FRIEDRICH: Wir hatten erst vor ein paar Folgen darüber gesprochen, wie hitzig die Debatten sind und wie unprofessionell inzwischen die Debatten stattfinden, auch unter Politikern und auch unter Bürgern bzw. FRIEDRICH: Demonstranten etc. FRIEDRICH: Also das ist natürlich die Frage, wann das kommt. FRIEDRICH: Aber nur mal so als Vergleich. FRIEDRICH: Estland, Schweden, gibt es so ein paar Geschichten, die sind echt spannend. FRIEDRICH: Und ich könnte jetzt als Nachbar, nur um das noch zu Ende zu führen, ich könnte tatsächlich als Nachbar feststellen, was du, der neue Zugezogen ist, nach Schweden und du bist aber auch schwedischer Bürger. FRIEDRICH: Das ist klar, du musst da irgendwie gemeldet sein, registriert sein. FRIEDRICH: Könnte ich gucken, was hast du für Einnahmen, wie ist dein Familienstatus und dann könnte ich bei dir klopfen und sagen, hier, wir bieten Vermögensberatungen an, haben sie daran Interesse etc. FRIEDRICH: Also von jedem ist das gespeichert, außer von König und Königin und das ist interessant. FRIEDRICH: Weiß nicht, ob das was für uns wäre, vermutlich nicht. JONATHAN: Ja, weiß ich auch nicht, aber es kam ja tatsächlich auch die Woche, weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, wieder die klassische Glücksstudie raus. JONATHAN: Also welches Land ist das glücklichste Land der Welt oder so. JONATHAN: Und Deutschland ist zum ersten Mal seit Längerem aus den Top 20 rausgerutscht und ist abgesagt, irgendwie Platz 25 oder so was. JONATHAN: Und die ganzen nordischen Ländern, ich glaube Dänemark oder so was, ist Platz eins, Norwegen Platz zwei, Schweden drei oder so was in der Richtung. JONATHAN: Also die Leute fühlen sich da auf jeden Fall schon wohler. JONATHAN: Es heißt ja nicht, dass alles gut ist im Norden. JONATHAN: Es gibt natürlich auch viele Sachen, die ein bisschen, die Lebenshaltungskosten sind auch tatsächlich sehr hoch und so. JONATHAN: Das ist alles nicht ohne. JONATHAN: Aber ja, Deutschland ist, ich glaube auch nicht nur wegen, wegen solcher Sachen, wie zum Beispiel bürokratische Hürden oder fehlende Kitaplätze oder sowas abgut. JONATHAN: Sondern bestimmt auch wegen diesem, ja, wie fühlt man sich als Bürger und wie ist so die Stimmung im Land. JONATHAN: Und ich glaube, das ist gerade auch ein Punkt, weshalb wir so ein bisschen abgerutscht sind als Nation. JONATHAN: Ich glaube, letzter Platz ist Afghanistan oder so. JONATHAN: Aber trotzdem ist es halt die Frage, wann wir wieder, wann es wieder irgendwie vom Gefühl her, einfach nur vom Gefühl her, dass man nicht so das Gefühl hat, es ist alles schlimm und so, dass man da wieder irgendwie ein bisschen aufatmen kann. JONATHAN: Es ist keine Ahnung, das ist echt mal eine Generationsfrage, ob das jetzt in den nächsten zehn Jahren mal passiert, dass es wieder bergauf geht, quasi. JONATHAN: Oder nicht? JONATHAN: Das wird echt spannend. JONATHAN: Das wird sehr, sehr, sehr, sehr spannend. JONATHAN: Ob wir das noch als Generation erleben, dass man so das Gefühl hat, ja, also, wir fühlen uns irgendwie wohl in unserem Land. JONATHAN: Wir haben alle, ein Großteil hat eine gute Zukunft vor sich und keiner sieht irgendwie mit Schrecken auf sein Rentenalter oder sowas. FRIEDRICH: Ich wollte nämlich schon sagen, in zehn Jahren, wie gesagt, in zehn Jahren denke ich, dass da schon die ersten sich über das neue Rentensystem beschweren werden, was da jetzt schon sehr umstritten ist. FRIEDRICH: Auch mit dem Teil der Aktienrente, die da mit reinspielt und so. FRIEDRICH: Ja, ist die Frage, wie das dann ist und wie viele, beziehungsweise wie viele junge Leute dann am Ende einen Rentner finanzieren oder ob eine Person dann wirklich vollständig einen Rentner finanziert oder mehrere finanzieren muss. FRIEDRICH: Also wie hoch werden die Beiträge etc. FRIEDRICH: Das wird noch ein langes Thema wahrscheinlich werden. FRIEDRICH: Und das wird ja auch dann uns früher oder später betreffen. FRIEDRICH: Deswegen, da kann ich mir schon vorstellen, dass da noch viel Unmut herrschen wird. FRIEDRICH: Aber das erst, wenn es soweit ist. FRIEDRICH: Ich möchte jetzt auch nicht die Zukunft voraussagen. FRIEDRICH: Und jetzt schon Unmut stiften, das ist ja. FRIEDRICH: Genau. JONATHAN: Das wollen wir natürlich nicht. JONATHAN: Aber apropos Zukunft, ich war jetzt auch die Woche tatsächlich noch mal unterwegs auf einer Kreistagsitzung des Leipziger Landes und arbeitstechnisch im Bezug auf Wahlen. JONATHAN: Vorberichterstattung, die ja irgendwann stattfinden in Sachsen, die Wahlen. JONATHAN: Und das war tatsächlich Wahnsinn. JONATHAN: Also ich dachte mir wieder, wo bin ich hier gelandet? JONATHAN: Also zum einen war ein sehr großer Anteil von AfD-Kreistagsleuten, die da rumsaßen. JONATHAN: Und wir haben quasi jeden einzelnen Fraktionsvorsitzenden oder Parteivorsitzenden in diesem Landkreistag vorher dieselben Fragen gestellt. JONATHAN: Also irgendwie so nach dem Motto, wie sehen Sie Ihre Partei oder was haben Sie in dieser Wahlperiode geschafft? JONATHAN: Was wünschen Sie sich für das nächste Mal? JONATHAN: Und was ist Ihr Lieblingsort in der Region? JONATHAN: Und lauter so vergleichbare Fragen, wo man halt die dann nebeneinander stellen kann. JONATHAN: Die eine Partei sagt das so, die andere Partei so und so. JONATHAN: Und interessanterweise waren die Antworten, so was die zukünftigen Probleme im Landkreis Leipzig sind, relativ ähnlich. JONATHAN: Also fast alle haben eigentlich gesagt, dass sie sehr große Sorge haben über die Finanzierung des Kreises. JONATHAN: Also es ist anscheinend sehr, sehr wenig Geld da. JONATHAN: Und das bedeutet, so ein Kreis hat immer gewisse Pflichtaufgaben, die er übernehmen muss, wo man keinen Gestaltungsspielraum hat. JONATHAN: Also man kann jetzt nicht sagen, ich mache jetzt hier 50 Kitas, 50 Spielplätze neu, weil ich ein bisschen Geld habe, sondern die haben einfach gar kein Geld, um Handlungsspielraum zu haben. JONATHAN: Das heißt, die machen eigentlich nur so Pflichtaufgabenbetreuung und wünschen sich natürlich mehr Geld. JONATHAN: Und irgendwie gibt es ein großes Problem. JONATHAN: Ich habe den Hintergrund noch nicht ganz verstanden, aber es gibt wohl irgendwie Probleme mit der Gesundheitsversorgung auf dem Leipziger Kreis. JONATHAN: Also das Problem ist tatsächlich, dass es sehr wenig Rettungskräfte auch gibt. JONATHAN: Und wenn du einen Notruf wählst, kommt nur jeder zweite Krankenwagen in diesen Rettungsfenster. JONATHAN: Also da gibt es so eine Vorgabe, du musst innerhalb von zwölf Minuten ein Rettungswagen da sein. JONATHAN: Und das schafft halt nur jeder Zweite, wegen Personalmangel auch unter anderem. JONATHAN: Und das ist ein großes Problem, das Gesundheitssystem oder die Gesundheitsversorgung im Landkreis Leipzig. JONATHAN: Und das haben alle Parteien gesehen. JONATHAN: Aber interessanterweise, was so, wo die Frage war, was haben Sie gut gemacht, was hat funktioniert, hat als einziger der Abgeordnete von der CDU oder der Fraktionsvorsitzende von der CDU hat dann geantwortet, was wir gut gemacht haben diese Periode ist, die Integration bzw. JONATHAN: Aufnahme der Migranten, die in dieser Periode quasi zu uns kamen. JONATHAN: Und dass sie das irgendwie geschafft haben, bürokratisch so unkompliziert zu machen, hat er als positiv empfunden. JONATHAN: Und jetzt komme ich zum Negativbeispiel, warum ich überhaupt davon rede und warum mir echt Angst wird um die Zukunft. JONATHAN: Es hat sich dann, es kam jemand mit, wir hatten so einen Stuhl aufgestellt, wo jeder sich draufsetzen sollte und die Personen wechselten immer. JONATHAN: Und da kam jemand mit einem schief geknöpften Anzug, Jackett, was so ein bisschen aussah, weil das so schief geknöpft war, dass das so ein bisschen hochrutscht und man saß so den Kopf so nur noch leicht rausgucken. JONATHAN: Und ich dachte schon so, okay, ich ahne, woher die Person kommt. JONATHAN: Tatsächlich war das dann so. JONATHAN: Er setzte sich dann auf den Stuhl, war auch sehr nervös. JONATHAN: Man muss allen diesen Leuten zugutehalten, dass viele davon Ehrenamtler sind, also zum großen Teil, das alles ist Ehrenamt und die sind natürlich auch nicht gewohnt, immer in die Kamera zu sprechen. JONATHAN: Die sind auch ein bisschen aufgeregt alle. JONATHAN: Das ist klar. JONATHAN: Und dann setzte er sich und dann dachte ich schon so, oh Gott, das muss so schlimm aussehen in der Kamera. JONATHAN: Und dann hat zum Glück der Redakteur gesagt, ja, machen sie mal ihr Jackett lieber auf, damit das nicht so hochrutscht. JONATHAN: Wenn man sitzt, rutscht es dann hoch. JONATHAN: Und dann hat er noch gefragt, bis wohin sehen wir denn das Bild und so. JONATHAN: Und dann hat der Redakteur noch gesagt, ja, gucken sie mal bei ihrer Hose. JONATHAN: Und dann, der hatte halt noch einen offenen Hosenstall. JONATHAN: Ist irgendwie mit offenem Hosenstall falsch geknüpft, Jackett, irgendwie da hingekommen, hat sich da hingesetzt. JONATHAN: Dann hat es dann noch mal aufgestanden, hat seinen Hosenstall vor der Kamera zugemacht, wo ich so dachte, oh nein. JONATHAN: Und dann fing er an zu erzählen, auch auf die sechs, sieben Fragen, die alle anderen auch beantwortet haben und relativ souverän beantwortet haben. JONATHAN: Er hat so unglaublich einen Quatsch geredet. JONATHAN: Also nicht nur inhaltlich irgendwie, sondern halt auch wirklich. JONATHAN: Also er hat auch das, dass der Kreis wenig Geld hat. JONATHAN: Okay, da hat er sich jetzt nicht unterschieden von anderen Parteien. JONATHAN: Aber er hat irgendwie so Sätze konstruiert, die sich immer im Kreis gedreht haben. JONATHAN: Er hat irgendwie zwei Sätze in einem gesagt, die sich wiederholt haben. JONATHAN: Und er hat keinen Inhalt geredet und war rhetorisch natürlich gar nicht fit. JONATHAN: Und dann dachte ich, ja gut, okay, es tut mir leid, das zu sagen. JONATHAN: Aber er wirkte einfach auch unglaublich. JONATHAN: Ja, aber leider muss ich das Wort einfach sagen. JONATHAN: Es ist jetzt nicht diskriminierend gemeint. JONATHAN: Er ist einfach doof. JONATHAN: Oder konnte sich nicht ausdrücken. FRIEDRICH: Das ist akademischer Begriff dafür. JONATHAN: Ja, oder wenn du sagst uninformiert, dann machen wir es so. JONATHAN: Aber auf jeden Fall war das so. JONATHAN: Da dachte ich, oh Gott, das ist der das beste Mann, das beste Pferd im Stall quasi anscheinend, was sie uns hier vor die Kamera setzen. JONATHAN: Das war wow. JONATHAN: Und dann ging die Kreistags-Sitzung los. JONATHAN: Und bei der Kreistags-Sitzung dürfen natürlich auch Leute aus dem Landkreis da sitzen, Publikum und dürfen am Anfang Fragen stellen. JONATHAN: So Sachen, die irgendwie interessant ist. JONATHAN: Und die erste Frage, also der Landrat fragte quasi so in die Runde, hat jemand den Fragen, gibt es Anliegen, Anmerkungen zur Tagesordnung? JONATHAN: Und da trat eine Frau ans Mikrofon und fragte als erstes, ja, sie würde gerne mal vom Landrat bzw. JONATHAN: vom Kreis wissen, stimmt es denn, dass es in Kita-Einrichtungen Masturbationsräume gibt für Kinder? JONATHAN: Und da dachte ich so, oh nein. JONATHAN: Aber das ist wirklich was, was denn tatsächlich, womit sich dann der Landrat hat dann gesagt, ich kann das nicht sagen, weil wir betreiben jetzt als Landrat oder so, wir betreiben jetzt keine Kita, wir müssen die Träger fragen. JONATHAN: Aber er muss dann wirklich so eine Anfrage ernst nehmen und die quasi dann in die, er muss dann alle Träger abfragen, ob das stimmt, dass es in Kitas Räumlichkeiten gibt für Kinder, wo sie masturbieren können. JONATHAN: Und dann denk ich mir so, nur weil das als Gerücht irgendwo in irgendwelchen AfD-Sachen rumgeht oder in irgendwelchen rechten Zeitungen, muss sich da jemand damit beschäftigen. JONATHAN: Und so ging das dann tatsächlich auch weiter. JONATHAN: Wenn dann über so Anträge beschlossen oder abgestimmt werden sollte, gibt es natürlich immer noch die Möglichkeit, eine Wortmeldung aus den einzelnen Fraktionen. JONATHAN: Es trat dann immer mal jemand von der AfD vor das Mikrofon mit irgendwie drei Seiten Papier. JONATHAN: Also es ging nur darum, dass sie mal eine Anmerkung dazu machen. JONATHAN: Und hier hat man dann einen Vortrag und eine Rede, die auch teilweise so krude und so uninformiert, sagst du, war. JONATHAN: Wo du dir denkst, das kann doch nicht sein. JONATHAN: Und eine von der anderen Partei hat uns das auch dann nach dem Interview gesagt, sie hat gesagt, damit müssen wir uns jeden Tag auseinandersetzen. JONATHAN: Und das ist halt wirklich, das stört halt einfach nur den Ablauf, dass man irgendwann das Gefühl hat, man muss da irgendwie, also er hat es nicht so gesagt, aber ich würde halt sagen, man muss irgendwie so Betreuungsarbeit leisten und irgendwie versuchen, ja, wir nehmen das ernst. JONATHAN: Aber am Ende ist es so viel Quatsch einfach nur und es hält einfach nur auf. JONATHAN: Und das ist wirklich, da wird mir echt ein bisschen Sorge, wenn die Leute dann in Sachsen irgendwie in Verantwortung kommen. JONATHAN: Weil in dem Fall ist es so, dass wenn die halt alle geschlossen dagegen stimmen, dann hat das noch keine Auswirkung, wenn die anderen Parteien für einen Antrag stimmen. JONATHAN: Aber nach der nächsten Landtagswahl wird sowohl in Sachsen als auch in Thüringen echt dunkel, was so diese Umfragewerte betrifft. JONATHAN: Wir sehen ja immer meistens nur in den Medien die Leute wie, keine Ahnung, AfD-Vorsitzende, wo man so sagt, okay, die sind rhetorisch gewandt. JONATHAN: Ali Sveide, was weiß ich, die ganzen Leute. JONATHAN: Ja, aber wo man das Gefühl hat, die können sich ausdrücken. JONATHAN: Da geht es dann halt darum, welche Ansichten die haben oder so. JONATHAN: Aber da hast du halt wirklich Leute teilweise sitzen, wo du das Gefühl hast, die verstehen auch so grundlegende Sachen gar nicht. JONATHAN: Das ist ja jetzt nicht schlimm, aber dann sind sie halt nicht für so ein Amt ungefähr, sag ich jetzt mal so, also geschaffen, um Verantwortung für andere Menschen und für eine Großzeit in der Bevölkerung zu haben, wenn man irgendwie so, keine Ahnung, gefühlt irgendwie nicht geradeaus laufen kann ohne Hilfe. JONATHAN: Es muss ja nicht jeder irgendwie hier eine Doktortitel haben und da rumlaufen. JONATHAN: Das ist ja auch gerade das Gute eigentlich an Politik, dass man auch nicht nur die akademischen Leute da hat, aber bei der, ja sorry. FRIEDRICH: Ich verstehe, wohin das geht. FRIEDRICH: Man bekommt das ja immer weiter. FRIEDRICH: Ich hatte auch die Regierungsbefragung oder Regierungsrede, ich weiß nicht mehr genau, wie das bezeichnet wurde, gesehen, die jetzt in dieser Woche war von Olaf Scholz im Bundestag, wo danach dann auch jede Partei im Bundestag dann noch mal was dazu sagt und wie die CDU natürlich wieder gegen den Bundeskanzler schießt und Friedrich Merzer wieder mit irgendwelchen Sachen anfängt. FRIEDRICH: Natürlich die AfD, die wieder sonst ein was vom Pferd erzählt. FRIEDRICH: Das ist so dann wieder so diese typischen Sachen gewesen. FRIEDRICH: Aber man merkt das ja auch in diesen Talkshows. FRIEDRICH: Also gerade so Markus Lanz oder so. FRIEDRICH: Unabhängig davon, was man von Markus Lanz hält. FRIEDRICH: Die Show, wo halt die verschiedenen politischen Strömungen zusammenkommen. FRIEDRICH: Die Shows sind eigentlich immer ganz gut, weil es eigentlich immer sehr gut zeigt, wie die Personen sich artikulieren können oder was die erzählen. FRIEDRICH: Und meistens gibt es ja dann so eine Einordnung von den Moderatoren, was damit gemeint ist oder dass das eben nicht stimmt und etc. FRIEDRICH: Also das ist schon sehr, sehr interessant und auch sehr, sehr, ja teilweise sehr, sehr traurig, was da wieder Leute gewisser Parteien sich irgendwelche Sachen erzählen. FRIEDRICH: Und du denkst dir so, hä? FRIEDRICH: Also irgendwie so zehnmal um den heißen Breit rum. FRIEDRICH: Dann wird ein anderes Thema irgendwie als Vorwand genommen, darüber zu reden. FRIEDRICH: Und zum Glück kommt dann der Moderator dazu zu sagen, na, das ist ja gar nicht jetzt Thema. FRIEDRICH: Wir wollen ja diese Frage beantwortet haben. FRIEDRICH: Und dann wird wieder ewig ausgeholt. FRIEDRICH: Also diese typischen, man könnte jetzt sagen, Politiker-Antworten sind noch ein bisschen verdrehter bei der AfD, ist so das Gefühl. FRIEDRICH: Also das wird interessant, wie die Wahlen in Sachsen, Thüringen und ist es noch ein drittes Bundesland? FRIEDRICH: Ist es Brandenburg? FRIEDRICH: Ist es nicht sogar Brandenburg? JONATHAN: Brandenburg war mal schon, glaube ich. JONATHAN: Aber ja, Unwissenheit. FRIEDRICH: Unwissenheit, auch uninformiert, ja. FRIEDRICH: Nichtsdestotrotz für uns entscheidend, jetzt Sachsen als Leipziger. FRIEDRICH: Deswegen wird interessant, wie das ausgeht. FRIEDRICH: Wie gesagt, ich hoffe nach wie vor, dass es so ein bisschen bei dem ein oder anderen Wähler, der weiß nicht, ob man die AfD-Wähler dann auch noch als Protestwähler immer noch bezeichnen kann. FRIEDRICH: Das wollte ich gerade sagen. FRIEDRICH: Weil viele sind inzwischen auch überzeugt davon, von dem, was da geredet wurde. FRIEDRICH: Das ist so ein bisschen das Problem. FRIEDRICH: Aber dass man dann vielleicht irgendwann feststellt, okay, die kommen nicht weiter, weil das halt Quatsch ist, was da geredet wird. FRIEDRICH: Oder weil es halt nicht möglich ist, irgendwas umzusetzen, wenn du nicht die Mittel dafür hast oder weil das halt einfach nicht funktioniert. FRIEDRICH: Wie auch immer, in welchem Zusammenhang auch immer. FRIEDRICH: Darauf hoffe ich so ein bisschen. FRIEDRICH: Was jetzt so das AfD-Verbot-Verfahren und die Prüfung eines AfD-Verbots und so was angeht, das wird jetzt keinen Effekt auf die Wahl haben. FRIEDRICH: Das wird, wenn das überhaupt stattfindet, zu lange dauern, um noch irgendwas zu beeinflussen, was die Wahl angeht. FRIEDRICH: Das klingt auch schon wieder so, als wäre das eine Macht von oben und so ein Zeug. FRIEDRICH: Aber genau, vielleicht hat das zur Bundestagswahl Auswirkungen. FRIEDRICH: Aber, und das ist ja auch das Ding, wir haben ja auch noch Europawahlen. FRIEDRICH: Und das wird auch noch interessant, was da für Spitzenkandidaten vor gewissen Parteien unterwegs sind. FRIEDRICH: Das ist ja auch wirklich interessant. FRIEDRICH: Und gerade auf sozialen Netzwerken, da gibt es einen guten Beitrag, eine gute Sendung von Jan Böhmermann im ZDF-Magazin Royale, wo es eben um die TikTok-Politiker geht und da eben auch ein AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl thematisiert wird, wie der, mit welchen Mitteln da natürlich dann auch die junge Generation anspricht. FRIEDRICH: Weil die halt häufig auf diesem Plattform unterwegs ist und dadurch halt eine sehr große Reichweite bekommt, sehr große Bekanntheit bekommt. FRIEDRICH: Und gerade wenn es dann eben darum geht, wählen ab 16 etc. FRIEDRICH: dann wird es halt noch mal interessant, wie sehr dann diese sozialen Medien ja irgendwie dann ja sich auch auf die Wahlen dann auswirken können, weil es eben Parteien gibt, die es scheinbar hinbekommen oder die Mittel richtig anlegen, um auch mit dem größten Quatsch Leute zu überzeugen, die zu wählen. FRIEDRICH: Und da müsste man vermutlich mal so langsam die Plattform in Verantwortung ziehen, wie das ja teilweise schon YouTube macht, dass dann entweder unter dem Video dann einen Hinweis gibt, dass zum Beispiel das ZDF vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk stammt und dann gibt es dann dazu verlinkte Geschichten oder auch irgendwas anderes. FRIEDRICH: Wenn das Thema Corona in einem YouTube-Video angesprochen wird, dann wird darunter auch noch mal was geschrieben von YouTube selber und so. FRIEDRICH: Sowas kennt man ja. FRIEDRICH: Dass man den Hinweis bekommt bei einem TikTok, bei Instagram etc. FRIEDRICH: dass es eben jetzt ein politischer Beitrag ist. FRIEDRICH: Und deswegen, man das vielleicht noch mal anders sieht, dann auch wieder Thema Medienkompetenz in Schulen. FRIEDRICH: Also man müsste so langsam mal tätig werden, um ja, keine Ahnung. JONATHAN: Ich glaube, das wäre so wichtig. JONATHAN: Das wäre so verdammt wichtig. JONATHAN: Aber das wird keine Ahnung, noch mal zehn Jahre dauern, dass man sagt, also das klingt jetzt so blöd, wenn man sagt, das sollte ein Fach dafür geben in der Schule. JONATHAN: Aber es ist ja wirklich eins der elementarsten Sachen in unserer heutigen Zeit, dass man es schafft, mit den Informationen umzugehen und dass man sie, also muss ja nicht jeder alle einer Meinung sein, aber dass man versteht, wie man Informationen oder wie man Medien einsetzen kann, einordnen kann, wie sie funktionieren, wie sie einen beeinflussen. JONATHAN: Aber wie man, also sie sind ja nicht immer nur was Negatives, sie sind auch was Nützliches. JONATHAN: Oder wie man mit dem Neuland-Internet, was Angela Merkel sagte, dass man damit halt umgehen kann, dass es halt nicht mehr Neuland ist, sondern dass es halt wirklich, ich glaube halt so ein bisschen, um ehrlich zu sein, es wird nicht in der Schule gelöst, das Problem. JONATHAN: Das ist eine Aufgabe, die die jetzigen Generationen, die die nächsten Generationen, die Eltern zu Hause lösen müssen, diese Medienkompetenz erschaffen bei ihren Kindern. JONATHAN: Weil ich sehe nicht, dass es Schule so schnell funktionieren soll, weil es ja diese ganzen Hürden da gibt. FRIEDRICH: Richtig. FRIEDRICH: Ich sehe das ein bisschen anders. FRIEDRICH: Ich finde schon, du bist ja auch dem einen, dass man das in der Schule auf jeden Fall thematisieren sollte. FRIEDRICH: Die Frage ist, was ist wahrscheinlicher? FRIEDRICH: Was findet mehr statt? FRIEDRICH: Aber ich finde, es müsste auf jeden Fall in den Schulen da was passieren. FRIEDRICH: Fortbildung etc. FRIEDRICH: Zu Pädagogik gibt es wahnsinnig viele. FRIEDRICH: Warum gibt es nicht eine Fortbildung noch in Medienkompetenz? FRIEDRICH: Wir reden das jetzt deshalb so, das wird es mit Sicherheit bei manchen Schulen geben. FRIEDRICH: Es wird bestimmt da Weiterbildung geben. FRIEDRICH: Es wird bestimmt Leute geben, die das als Unterrichtsfach haben oder als Teil ihres Unterrichtsfaches oder so was. FRIEDRICH: Wir reden jetzt hier so allgemein, wie der Eindruck ist. FRIEDRICH: Das auch wieder uninformiert. JONATHAN: Dazu muss man halt auch sagen, nee, dazu muss man sagen, da sind meistens solche Sachen natürlich erst mal in so Schulen umgesetzt werden, die sich das natürlich auch leisten können. JONATHAN: Oder wo auch ein gewisses Bildungsniveau läuft. FRIEDRICH: Lehrermenge ist ja auch ein Thema. FRIEDRICH: Richtig. JONATHAN: Und jemand, der Lehrer wird und das studiert hat, ich glaube, das ist jetzt, muss man jetzt keine Statistik dafür lesen, aber der größte Wunsch ist halt, entweder eine Grundschullehrerin oder Lehrer zu werden oder in einem Gymnasium zu arbeiten. JONATHAN: Ich glaube, diese ganzen anderen Schulformen, die es ja auch noch gibt, neben diesem akademischen großen Bildungsgrad des Gymnasiums, da möchte man nicht immer als erste Wahl gleich Lehrer sein. JONATHAN: Aber genau da sind halt die Brennpunkte. JONATHAN: Und genau da ist es halt da, wo man halt auch solche Angebote eher ausbauen muss, als dass man sich jetzt da um diese ganzen Gymnasialschulen oder Privatschulen kümmern muss. JONATHAN: Weil ich glaube, da ist es dann eher mal schnell, dass eine Klasse einen Satz iPads hat oder sowas. FRIEDRICH: Ja, ist nicht immer ein Problem von anderen Schulrichtungen. FRIEDRICH: Ob das jetzt Hauptschule, Realschule, Völterschule etc. FRIEDRICH: ist, das ist jetzt auch wieder, muss man jetzt auch wieder sagen, allgemein gesprochen, keine Frage. FRIEDRICH: Aber ja, es hat, es ist, keine Ahnung. FRIEDRICH: Also ich glaube, dass es schwierig ist für Eltern, diese Medienkompetenz zu übermitteln. FRIEDRICH: Auch unsere Generation, die dann irgendwann Eltern werden, ist das auch schwierig, weil es gibt ja viele in unserer Generation oder in der Generation nach uns, wie auch immer man das dann sagt, die eben jetzt schon keine Medienkompetenz haben. FRIEDRICH: Das sehen wir ja eben an TikTok, etc. FRIEDRICH: die damit aufgewachsen sind und das nicht vermittelt bekommen haben. FRIEDRICH: Was sollen die jetzt weitergeben an Medienkompetenz, außer eine falsche Art der Medienkompetenz oder eben Inkompetenz? FRIEDRICH: Das ist eben die große Frage. JONATHAN: Na, es gibt eine Generation, es wird eine Blaupause geben. JONATHAN: Ich meine, wir sind ja auch, also ich würde mich jetzt nicht unbedingt als Super-Medienkompetent einordnen. JONATHAN: Klar kann ich damit umgehen, aber ich weiß nicht über jeden neuesten Trend und die ganzen Plattformen Bescheid und bin auch von einigen Plattformen wieder runter, wie zum Beispiel Twitter oder auch TikTok. JONATHAN: Und bin da nicht am Puls der Medienzeit, sage ich jetzt mal so. JONATHAN: Und ich würde mich auch bei manchen Sachen, stelle ich mich auch schon wie ein Rentner an, tatsächlich. JONATHAN: Also deswegen kann ich mir vorstellen, dass die Generation, die Generation jetzt nach uns vielleicht auch erst mal eine Blaupause ist und dann halt, ja, versucht diese Medienkompetenz mit. JONATHAN: Ach, ich, das ist schwierig. JONATHAN: Ich glaube aber trotzdem, dass wir das tatsächlich arbeiten müssen als Generation der, ähm, der jetzt Eltern werdenden oder seienden. JONATHAN: Ich glaube, das ist mit unserer Aufgabe erst mal. FRIEDRICH: Vielleicht ist das auch ein Europa-Ding. FRIEDRICH: Keine Ahnung, inwiefern man das auf europäischer Ebene irgendwie vorschreiben kann, dass so was existieren soll. FRIEDRICH: Eine Art Internetführerschein oder wie man das dann auch nennen möchte. FRIEDRICH: Gibt's ja auch immer mal so Diskussionen in den Kommentaren, wenn irgendwelche merkwürdigen Kommentare unter TikToks oder Instagram Reads oder YouTube Videos ist. FRIEDRICH: Dass dann manche Leute drunter schreiben, so langsam wird es Zeit für einen Internetführerschein. FRIEDRICH: Weil dann Leute absoluten Quatsch schreiben oder so. FRIEDRICH: Keine Ahnung, ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll. FRIEDRICH: Auf jeden Fall, vielleicht ist das auch ein europäisches Ding, was man irgendwie machen kann, weil ich hab nicht das Gefühl, dass es nur Deutschland betrifft. FRIEDRICH: Deswegen, ja, eigentlich ist es ein weltweites Ding, keine Frage. FRIEDRICH: Aber was ist das nächstgrößere Bündnis? FRIEDRICH: Das wäre dann Europa. FRIEDRICH: Das ist schwierig, weil das Problem ist ja, an Deutschland, jedes Bundesland macht ja dann das eigene Ding. FRIEDRICH: Das ist so ein bisschen das Problem dann in diesem Föderalismus, dass man sagt, okay, dies und das wäre cool, wenn ihr das macht. FRIEDRICH: Und Sachsen sagt, ja, haben wir nicht die Kapazitäten für. FRIEDRICH: Und NRW sagt, wir auch nicht. FRIEDRICH: Und dann macht es nur Bayern oder keine Ahnung. FRIEDRICH: Weißt du, das ist so ein bisschen auch das Problem. FRIEDRICH: Aber das gilt es vielleicht auch in der nächsten Bundestagswahl bzw. FRIEDRICH: im Wahlkampf vielleicht auch zum Thema zu bringen, um gegebenenfalls auch Wähler für sich zu bekommen. FRIEDRICH: Weil am Ende ist ja nichts Schlechtes daran, also zu sagen, ich bin für mehr Medienkompetenz. FRIEDRICH: Es geht ja nicht darum, dass man sagt, guck das nicht oder so, sondern nicht direkt ein Video oder ein TikTok, was innerhalb von Minuten entstanden ist, jetzt als volle Wahrheit zu nehmen. FRIEDRICH: Dass diesen Gedanken irgendwie weiterzugeben, dass man da so ein bisschen selber nochmal guckt oder guckt, inwiefern das mit seinem eigenen Weltbild zusammen, etc. FRIEDRICH: Das brauch ich jetzt hier nicht großartig weiter ausführen, aber vielleicht ist das auch ein Thema für die nächste Bundestagswahl, das mit sich auf die Fahne zu schreiben. FRIEDRICH: Und wie gesagt, ich glaube nicht, dass das nur so eine links-grün-versiffte Idee ist, wie wir das jetzt hier formuliert haben, sondern das ist, glaube ich, was, was jedem was bringt. FRIEDRICH: Also auch Leute mit anderer Meinung oder so was, die werden dann auch nicht direkt links-grün-versifft, so wie wir, aber vielleicht sind da nicht alles verweist. JONATHAN: Ja, ich verstehe. JONATHAN: Ich verstehe, ich verstehe, ich verstehe. JONATHAN: Ich glaube, man muss auch unabhängig davon, jetzt ist mir das gerade aufgefallen, vielleicht auch ein bisschen damit aufpassen, dass man nicht ständig die Kampfbegriffe der Rechten verwendet. JONATHAN: Also dieses links-grün-versiffte ist ja tatsächlich was, oder auch diese Sachen, die von dem konservativen Spektrum relativ schnell aufkamen, Klimakleber und so was. JONATHAN: Also, dass man vielleicht versucht, das ist mir gerade nur so aufgefallen, als randig. FRIEDRICH: Das war jetzt nicht ganz klar. FRIEDRICH: Ich weiß, was du meinst, ja. JONATHAN: Oder auch diese Vogue-Diskussion und so. JONATHAN: Also, wir reden ja immer aus unserer Bubble heraus und so. JONATHAN: Und trotzdem... JONATHAN: Ja, egal. JONATHAN: Das schieben wir mal zur Seite, das Thema. FRIEDRICH: Wahnsinn, wie politisch das geworden ist. FRIEDRICH: Am Anfang ein bisschen Motivation. FRIEDRICH: Dann hat es so ein bisschen nachgelassen. FRIEDRICH: Dann gab es ein bisschen ein paar... FRIEDRICH: Ja, ein paar gute Geschichten, Thema EM etc. FRIEDRICH: Und jetzt sind wir wieder so ein bisschen mit einem Fragezeichen geendet. FRIEDRICH: Mit einem, was kommt als Nächstes? JONATHAN: Ich hab noch was Positives tatsächlich. JONATHAN: Und zwar, ich kann euch ja noch mal ganz kurz erzählen, ich war ja in Friedrichshafen mit einem von der Crew zusammen auf dem Filmfestival. JONATHAN: Und wir haben uns da nochmal den Film angeschaut, natürlich mit Publikum und Fragen beantwortet. FRIEDRICH: Dein Dokumentationsfilm. FRIEDRICH: Richtig. JONATHAN: Und es gab ein ausdrückliches Lob von dem Gerald, der dabei war, der ja auch bei der Bundeswehr Marine war, an dich, was die Untertitel betraf. JONATHAN: Weil wir hatten ja mal eine große Diskussion darüber, wie man manche Sachen, die die erzählen, in ihrem Schiffschargon, also wenn die von irgendwelchen Knoten reden oder Achtern oder Steuerbord und so, dass man das halt auch richtig dann übersetzt bzw. JONATHAN: auch richtig schreibt. JONATHAN: Und nur eine Sache, es gab eine Sache mit den Paarstegknoten, ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, da haben wir beide ein bisschen gegoogelt und geguckt. JONATHAN: Und er meinte, das ist perfekt gewesen, die Zeile. JONATHAN: Ich hab mir das noch mal von ihm abnehmen lassen auch. JONATHAN: Also das ist tatsächlich ein Lob, geht an dich raus. JONATHAN: Das wollte ich dir nur sagen tatsächlich. JONATHAN: Und ich hab's endlich geschafft jetzt vor zwei Wochen, also kurz nach unserer letzten Aufnahme. JONATHAN: Ich werd jetzt nichts mehr an den Untertiteln ändern. JONATHAN: Ich hatte jetzt noch mal die deutsche Version des Goethe-Instituts gesehen. JONATHAN: Übrigens haben die unsere Untertitel ganz anders übersetzt als wir das übersetzt haben. JONATHAN: Also die haben tatsächlich das Problem, dass die mit manchen solchen schiffnautischen Begriffen nicht so richtig umgehen konnten. JONATHAN: Oder auch manche Sachen anders geschrieben haben. JONATHAN: Ich hab dann unsere Übersetzung noch mal ein bisschen an deren angepasst. JONATHAN: Aber weil ich manchmal festgestellt hab, dass wir sehr wörtlich aus dem Englischen ins Deutsch übersetzt haben. JONATHAN: Aber... FRIEDRICH: Das ist ja auch kein Spielfilm. JONATHAN: Ja, richtig, wir sind in der Diskrepanz. JONATHAN: Ich weiß. JONATHAN: Aber ich dachte mir dann so, ich passe es doch an. JONATHAN: Und wenn du es dann mal irgendwann... JONATHAN: Du hast den immer noch nicht im Kino gesehen. JONATHAN: Wenn du den mal irgendwann im Kino in deinem Leben sehen wirst, wenn der Kinostart ist in zwei Monaten, dann tatsächlich wirst du auch feststellen, dass es gar nicht so schlecht ist, dass ein bisschen mehr so zu übersetzen, wie es gemeint ist, und nicht so sehr wörtlich zu nehmen. JONATHAN: Aber ja, genau, das ist nur das. JONATHAN: Aber interessanterweise ist mir auch aufgefallen, nur ganz kurz eine Bahngeschichte noch zwischenschieben. JONATHAN: Ich bin ja da mit dem Zug hingefahren nach Friedrichshafen und wieder zurück. JONATHAN: Die ganzen Bahnhöfe, wo ich umgestiegen bin, ich meine, das wirst du jetzt auch feststellen, da sind ja so viele super hässlich oder runtergekommen, oder auch abgeranzt oder im Bauformat. JONATHAN: Ich fand auch München als Hauptbahnhof gar nicht mehr so hässlich in Erinnerung, wie er dann tatsächlich war. JONATHAN: Ich meine, wir haben da auch eine große Baustelle gerade, aber es gab so ein paar Bahnhöfe, auch Ulm oder so was, wo ich dachte, das ist irgendwie nicht so ein Land, wenn man hier aussteigt. JONATHAN: Und dann dachte ich wieder, krass, was wir in Leipzig eigentlich für einen Pico Bellen-Bahnhof haben, oder? JONATHAN: Wenn man da reinfährt, diese Halle, man steigt so aus und denkt so dieses Glasdach und so und denkt so, wow, das ist ja ganz schön beeindruckend. JONATHAN: Und dann fährst du so in andere, gerade im Westdeutsche Städte, die halt wirklich anscheinend gerade nicht so viel Geld haben, oder das nicht aufrenoviert wurde, so aufwendig wie in Leipzig. JONATHAN: Und dann denkst du dir so, ey, das ist ja eine ganz schöne Randsbude hier. JONATHAN: Also, aber das ist tatsächlich... FRIEDRICH: Ja, also, was heißt Randsbude? FRIEDRICH: Also, ich verstehe, was du meinst, aber es ist halt, es ist ein Bahnhof, also was soll es sein? FRIEDRICH: Wir haben halt in Leipzig noch dieses mehretageige Einkaufspromenade noch mit am Start. FRIEDRICH: Genau, ja, das hat natürlich die Bahnhöfe in Frankfurt oder auch in Köln haben das ja auch. FRIEDRICH: Aber ich finde auch jetzt ganz unvoreingenommen als Leipziger, dass ich den Leipziger Hauptbahnhof auch mit am, also am besten finde von denen, die ich jetzt bisher gesehen habe. FRIEDRICH: Frankfurt gesehen, Hannover gesehen, Köln gesehen. JONATHAN: Na, Stuttgart wird nochmal interessant, wenn die jetzt das eröffnen tatsächlich. JONATHAN: Ich könnte mir vorstellen, Berlin ist auch gar nicht so schlecht. FRIEDRICH: Ich finde Berlin schrecklich. JONATHAN: Ich finde es blöd, diese ganzen Etagen durchzudüsen. FRIEDRICH: Das ist so unübersichtlich. FRIEDRICH: Und in Leipzig kommst du an den Kopfbahnhof, musst nicht unterirdisch irgendwo lang latschen, sondern kommst an den Kopfbahnhof und da steht ganz klar, hier ist der Gleis so und so, läufst da drauf, kommt der Zug, steigst ein, fährst weg. FRIEDRICH: Musst nicht unterirdisch schnell deinen Gleis wechseln. JONATHAN: Es gibt auch nicht Gleis 1a und solche Geschichten, die es in anderen Bahnhöfen gibt. JONATHAN: Die sind ganz schwierig teilweise zu finden, hab ich den Eindruck. JONATHAN: Wenn man sich manchmal denkt, wo kommt denn jetzt der Zug eigentlich an? FRIEDRICH: Oder dann kommt es auf die Beschilderung an. FRIEDRICH: Das ist dann auch ein Thema für sich in manchen Bahnhöfen, dass es entweder zu schlecht ausgeschildert ist oder eben nicht so klar ist, dass man die Schilder nicht direkt findet. FRIEDRICH: Das meinte ich irgendwie. FRIEDRICH: Aber ich wollte es cool formulieren. JONATHAN: Aber tatsächlich hab ich dann natürlich wieder im Westen einen Ostdeutschen getroffen, der sich natürlich wieder wie ein Ostdeutscher aufgeregt hat. JONATHAN: Auf der Rückfahrt war der Zug defekt, in dem wir saßen. JONATHAN: Die Türen hatten eine komische Funktion. JONATHAN: Die haben nicht mehr funktioniert, die haben angehalten. JONATHAN: Es kam dann auch zu einer übelsten Verstebung. JONATHAN: Der Zug konnte am Ende gar nicht mehr weiterfahren. JONATHAN: Und da war halt jemand, der piepte es halt im ganzen Waggon. JONATHAN: Und der hat sich dann übelst aufgeregt. FRIEDRICH: Was ist denn das? JONATHAN: Ja, ja, kann doch nicht. JONATHAN: Und dann hieß es irgendwie durch, wir kriegen das Problem nicht gelöst. JONATHAN: Steigen Sie bitte aus, der Zug fährt hier nicht mehr weiter. JONATHAN: Da hat der sich aufgeregt. JONATHAN: Das kann ja nicht sein, immer wenn ich fahre. JONATHAN: Wollte dann aussteigen. JONATHAN: Und dann ging halt diese eine Tür, wo er aussteigen wollte. JONATHAN: Das war halt genau diese defekte Tür, weshalb dieser ganze Zug da hielt. JONATHAN: Da fängt er an dagegen zu hören, mach jetzt auf hier. JONATHAN: Mache diese Tür auf. JONATHAN: Ich hab gesagt, du sollst aufmachen diese Tür. JONATHAN: Und ist dann irgendwie, bis er dann gecheckt hat, dass alle Leute, die in diesem Waggon, wir saßen zufällig auch in demselben Waggon, dass wir einfach einmal alle durch die Stuhlreihen gehen müssen und zu einer anderen Tür rausgehen müssen, hat er da einen Aufstand gemacht an dieser Tür, die halt kaputt war. JONATHAN: Da war ich mir wieder so, ja, Leipzig hat einen schönen Bahnhof, aber manchmal ist der Bahnhof auch nicht alles. FRIEDRICH: Jedes Klischee heute bedient sehr. JONATHAN: Genau, ich finde, das ist eigentlich ein guter Schlusspunkt. JONATHAN: Wir können gut rausgehen jetzt. JONATHAN: Aber wenn ihr Lust habt, noch weitere solche Geschichten zu hören, wir haben natürlich unseren Patreon-Account noch aktiv. JONATHAN: Wir danken natürlich auch unseren Patreons oder unsere Patreonzahlerinnen, Gästen, alle, die da sind. JONATHAN: Und gerne könnt ihr da weiterhören. JONATHAN: Wir werden nämlich da nochmal ein bisschen weiter sprechen und nochmal gerade jetzt das Erzählte und Erlebte kurz auswerten. FRIEDRICH: Richtig. FRIEDRICH: Und dazu natürlich den Link in den Shownotes zum Patreon-Account und auch weitere Links zu zum Beispiel dem Hörerinnen-Meinungs-Feedback-Formular auf brotherhood-podcast.de schrägstrich feedback oder auch die E-Mail-Adresse meinung.brotherhood-podcast.de sind ebenfalls da unten verlinkt, falls ihr mit uns ins Gespräch kommen wollt, uns eure Meinungen sagen möchtet zu einem gewissen Thema, was wir heute besprochen haben. FRIEDRICH: In welcher Bubble wir leben oder wie cool wir sind. FRIEDRICH: Wir freuen uns über jegliche Sachen. FRIEDRICH: Genau. JONATHAN: Genau, damit vielen, vielen Dank an dieser Stelle. JONATHAN: Danke, dass ihr so lange zugehört habt. JONATHAN: Wir haben diesmal überzogen. JONATHAN: Aber kein Problem, schaltet gerne in zwei Wochen wieder ein. JONATHAN: Wenn es wieder heißt. JONATHAN: Zwei Brüder.

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